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Sonntag, 27. Oktober 2013

Zukunfts- Überlegungen und Genähtes


So, ich habe mal einen Plan erstellt. Größtenteils ist es ein Nähplan. Da steht drauf, welche Aufträge ich bis wann erledigen muss, was ich bis wann für weihnachtliche Aktionen (evtl. Weihnachtsmarkt) genäht haben muss und alles weitere, was so in meinem Leben ansteht. Ergebnis: Die nächsten Wochen (bis Anfang/Mitte Dezember) habe ich jede Menge zu erledigen und zu nähen und bin ziemlich ausgebucht.

Für mich war es wichtig, mir so einen Plan zu machen (ob ich mich genau daran halten kann, ist eine andere Frage), weil mir schon seit einiger Zeit so viele verschiedene Dinge im Kopf herumschwirren und ich mich dadurch total blockiert fühle. Dann weiß ich: Ich muss noch dies und das machen, das und dies ist aber auch gerade total wichtig und dringend und dann kommt noch etwas dazwischen und ich schaffe viel weniger, als ich eigentlich wollte und müsste.

Jetzt habe ich mir alles eingeteilt und hoffe, dass es eine gute Idee war.

Außerdem überlege ich jetzt schon, ab wann ich die Betriebsferien im Dezember einläute, denn ich brauche dringend mal Urlaub.

Eine Überlegung von mir ist auch, keine Aufträge mehr anzunehmen und stattdessen einen Online-Shop zu eröffnen. So sehr mich jeder Auftrag auch freut, es ist sehr zeitaufwändig. Die Abstimmung (per Mail oder persönlich) einer Idee, des Schnittes, der Stoffe, dann der Kauf der Stoffe (oft habe ich gerade die gewünschten Stoffe nicht mehr vorrätig) usw. Da vergeht sehr viel Zeit, bis ich dann mal zum tatsächlichen Nähen komme. Dazu kommt auch ein gewisser Druck, dass diese Aufträge besonders gut werden müssen.

Ein Online- Shop hätte den Vorteil, dass ich dafür Ideen, die ich habe, umsetzen und direkt mit vorhandenen Stoffen/Materialien arbeiten könnte. Das würde eine große Zeitersparnis bringen. Nur gibt es da so viele rechtliche Stolperfallen, man müsste erst einmal wieder investieren und ich weiß natürlich nicht, ob die Kunden einen ähnlichen Geschmack haben wie ich... Auf der anderen Seite habe ich gestern festgestellt, dass ich echt viele schon fertig genähte Teile hier zuhause habe, die ich wohl ansonsten in diesem Jahr nicht mehr verkaufen könnte.

Ich muss mir das noch überlegen.

Aber es hilft ja alles nichts, deswegen bin ich jetzt schon fleißig dabei und habe wieder genäht.

Die letzte Tasche für eine weihnachtliche Aktion


 "Apfeltasche"


Eine Kosmetiktasche aus Wachstuch mit bunten Äpfeln außen und dunkelbraunem Baumwollstoff innen. Natürlich wie immer mit einer Innentasche.

Außerdem die 

weihnachtlichen Platzdeckchen für meine Mutter.


Insgesamt habe ich sechs Stück genäht.

Und wie geht es euch gerade so?

Kommentare:

  1. Voll hübsch das Täschlein :) Und jetzt nochmal schnell ganz was anderes. Weil ich Deinen Blog echt mag, habe ich Dich getagged. Hast Du Lust. Dann schau schnell mal vorbei http://earlybirdone.wordpress.com/2013/10/28/3075/ :).
    Liebe Grüße
    Sandra

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  2. Tachchen,

    da durch Abstimmung viel Zeit draufgeht, die nicht vergütet wird, würde ich nachkalkulieren. Entsprechend bekommste deinen Aufwand vergütet (oder Leute wollen nicht mehr soviel haben, weil es teurer wird ;-)). Hier Ist die Frage, was besser ist. Teurer Artikel und weniger machen oder günstiger und mehr machen... Kannst ja Nebenkosten draufschlagen, die dir entstehen (Nähzeit + X). Die so entstehenden NK könnteste auch zu den Fixkosten rechnen und dann nur die variablen Stückkosten ändern. So haste einen "Sockel" für den Zeitaufwand drumrum, der draufkommt.

    Vielleicht kannste Beides machen (Onlineshop und gesonderte Anfragen bearbeiten). Den Druck wirste doch immer haben da von der "besonderen Qaulität" per se überall ausgegangen wird. auch bei Dingen, die im Onlineshop vertickt werden.

    Ihr Unternehmensberater Taube

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  3. :-D die qualität soll unbedingt beibehalten werden, das steht fest. nur wenn ich online oder in einem real existierenden laden meine artikel ausstelle, wissen die leute was sie kaufen. wenn da mal eine naht nicht so schön aussieht, können sie es sich überlegen, ob sie trotzdem kaufen wollen oder nicht. das mit dem nachkalkulieren ist leider sehr kundenunfreundlich. in den allermeisten fällen möchte der kunde am anfang (z.B. in der allerersten mail) wissen, wieviel er ausgeben wird. ich muss dann also schon einen preis nennen. wenn ich den später um x erhöhe, weil 3 stunden mailverkehr, stoffkauf und stoffvorschläge- fotos dazu kommen, fühlt er sich ja auch veräppelt.
    ich denke, ich muss das von anfang an entweder mit einkalkulieren (würde aber wirklich teuer werden) oder keine extra- anfertigungen mehr machen (weil ich dann besser kalkulieren kann) und das risiko eingehen, dass den leuten nicht gefällt, was ich nähe. von daher müsste ich eine breitere masse erreichen (onlineshop), um dieses risiko zu minimieren. ab und zu könnte ich vielleicht doch noch besondere anfragen nähen...

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  4. Deswegen meine ich ja vorher "was drauf schlagen". Klar wäre das anders unfreundlich sont. Würde ich auch nicht machen. Sonderanfertigungen sind nunmal teurer als Stangenware. Aber das kan man ja vielleicht dazu vorher auch schon sagen. Bei Sonderwünschen wirds eben durch den Mehraufwand teurer. Oder eben Nebenkosten mit angeben. Was weiß ich. Das Teil kostet 30 EUR + NK + MwSt. Dann haste Gesamtpreis. Dann kannste gucken, ob du einen Verlust machst bei fiktivem Stundensatz inkl. Gewinn ;-). Wie soll man denn sonst seine Telefonrechnung bezahlen ;-)

    Taube

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    1. ach so, also in der artikelbeschreibung :artikel kostet so wie auf dem bild 30€, bei sonderwünschen (anderer stoff o.ä.) plus x €? ja, könnte man so machen, aber ich werde wohl bei meinem plan bleiben.

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